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Alles, was gegen die Natur ist, hat auf Dauer keinen Bestand.
Charles Darwin (1809-1882) englischer Naturforscher

HERBST-Zeit
 

Der Herbst ist ein Füllhorn an Früchten und Farben. Weintrauben und Pfirsiche, Äpfel, Birnen und Quitten, Beeren, Pilze und Nüsse, Kürbisse und Kohl, grüne, rote, gelbe,braune und goldene Farben wetteifern miteinander. Morgens zeigt sich schon erster Raureif, aber die Tage sind mild und sonnig. Gänse und Kraniche ziehen mit lautem Ruf. Am Morgen hüllt sich das Vieh auf den Weiden in Decken aus weißem Nebel und am Abend geht die Sonne unter, wie Milch und Blut. Noch einmal durchatmen, ehe die Herbststürme kommen und das letzte Laub von den Bäumen fegen.

 


                                                                                                                                                                                   Lietebaum bei Möhra

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Die Hitze des Hochsommers ist vorüber und mit schnellen Schritten naht der Abschied von der hellen Zeit. Während die Pflanzenwelt ihre Früchte nun allesamt großzügig an Tiere und Menschen verschenkt, beginnt sie gegen Ende des Monats ihren Rückzug. Auch in der Tierwelt ist die Aufbruchstimmung unübersehbar. Die Zugvögel sammeln sich, die heimischen Kleinsäuger fressen sich die Bäuche voll. Alles was die Natur jetzt reichhaltig bereit hält, wird mitgenommen. Jede warme Sonnenstundewird ausgenutzt und die tierische Lebhaftigkeit an milden Abenden ist auffällig, als spürten sie schon das herannahende Ende der Fülle.

Doch noch herrscht Überfluss, Früchte, Nüsse und Samenkörner - Mutter Erde zeigt uns, wie aus einem gekeimten Korn Tausende neuer entstanden sind und nicht Mangel, sondern Fülle für uns bereitet ist.

Noch ist der Boden warm und der "Altweibersommer " gegen Ende des Monats ist die letzte Schönwetterperiode. Sie     kann bis in den Oktober anhalten. Das macht den September auch zum Monat der Wanderer. Typisch für den „Altweibersommer“ sind die Spinnfäden in der Luft. Sie stammen von jungen Wolfsspinnen, die sich mit ihrer Hilfe durch die Luft tragen lassen. Seinen Namen erhielt der Altweibersommer von den spinnenden "alten Weibern ", den Spinnerinnen des Schicksals, die nun, am Ende des Sommers, die Lebensfäden so vieler Tiere, Pflanzen und Menschen durchtrennen.

Wieder einmal stehen die Kräfte von Licht und Dunkel im perfekten Ausgleich, und wieder stellen sie den Übergang dar, nach welchem eine Seite - die dunkle diesmal - überwiegen wird. Doch vorher scheint es, als würde die Natur noch einmal innehalten und all ihre Schönheit über die Welt ausgießen.

(Quelle: Der Jahreskreis /Martina Kaiser)

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Herbst im Moorgrund

Erntedank - Annehmen und Danken

Im Angesicht der Fülle des Herbstes, die nährt und erhält, ist Dank ein Akt des Ausgleichs. Wer dankt, nimmt wahr, dass die Gaben, von denen wir leben, nicht selbstverständlich sind. Ohne die Früchte der Natur, der Erde, der Pflanzen, der Tiere und Mitmenschen wäre für uns kein Leben möglich. Für unsere Nahrung opfert sich ein anderes Leben. Jemand hat sein Fleisch, seine Wurzeln, seinen Leib oder Samen für uns geopfert, damit wir leben können. Auch ohne seelische Gaben, ohne Zuwendung und Liebe könnten wir nicht existieren. Wer dankt, erkennt an, dass wir voneinander abhängig sind, alle, die wir uns diese Erde als Lebensraum teilen. Im Dank nehmen wir die Abhängigkeit an, denn wir alle brauchen einander. Wir alle sind füreinander Begleiter auf unserem Weg. Annehmen zu können fällt vielen Menschen schwer, weil es in einen Zustand der "Schuld " bringt. Wer ein Geschenk annimmt, liefert sich dem anderen ein wenig aus. Unser Dank ist eine Art Gegengabe. In den Worten: "Ich nehme dich an, ich nehme deine Gabe an, ich öffne mich für deine Energie und danke dir dafür "
steckt eine heilende und ausgleichende Kraft.

(Quelle: Der Jahreskreis /Martina Kaiser)

 

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Erntebräuche

Für unsere Vorfahren, die noch keine Mähdrescher zur Verfügung hatten, standen der August und September im Zeichen der Ernte. Schwere körperliche Arbeit, Wetterglück und der Segen der Göttlichen waren nötig, um sich durch eine reiche und unverdorbene Ernte einen guten Winter zu sichern. Entsprechend wurde die Ernte mit zahlreichen Zeremonien und Ritualen durchgeführt. In manchen Gegenden trug man zum Beispiel eine einheitliche "Ernte-Kleidung“, die mit Blumen geschmückt wurde. Man verneigte sich allmorgendlich vor dem Feld und betete am Feldrand, bevor die Arbeit begann. Der letzte Garbenwagen der Getreideernte wurde mit Blumenkränzen geschmückt und in einer fröhlichen und ausgelassen Zeremonie zum Hof gebracht. Es wurde gesungenen, getanzt und gelacht, während die "Erntekönigin", ein kleines Mädchen oder eine junge Frau, der Gutsherrin den letzten Wagen mit einem Spruch überreichte, dem diese dann in überlieferten Reimen antwortete. Ein Fest krönte das Ende der Erntezeit.

(Quelle: Der Jahreskreis /Martina Kaiser)

 



Jedes Jahr wird in der Kapelle von Sargenzell zum Erntedankfest ein Früchteteppich gestaltet.

Früchteteppich Sargenzell 2019
Strohkarren, Strohwagen, Wegen, Heuwagen, Leiterwagen
Fellbach, Erntedankfest

SEPTEMBERMORGEN

Kleiner Spaziergang in aller Früh' - Begegnungen am Weg
Wolken, schwer und grau - verhängen das Blau des Himmels
Nebel, wie riesige Spinnennetze über der Wiese
Schimmernder Morgentauschleier auf den Gräsern
Vogelstimmen-Stille begrüßt den neuen Tag
DER SOMMER WEINT
Später, auf dem Heimweg - zaghafter Sonnenaufgang
Über leuchtendem Herbstaster-Blau in den Gärten
Gelbe Sonnenhut-Strahlenkränze recken sich zum Licht
Vogelbeerrot und Apfelgrün hängt schwer in den Bäumen
HERBSTZAUBER
Trocknet wehmütige Sommer-Abschieds-Tränen
Freudenfünkchen tanzen in der Morgenfrische
Atme sie ein - spüre wieder - meine Mitte
SEPTEMBERMORGEN
Bin freudig angekommen - zu hause - IM HERBST
©RW

 

Polsambach bei Langenfeld

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AKTUELL und BRISANT
Themen die uns alle angehen

Winter, Schnee, Schneeverhangen
Um klar zu sehen, genügt schon ein Wechsel der Blickrichtung.
(Antoine de Saint-Exupèry)




Ärzte für individuelle Impfentscheidung e.V.
HIER Petition DEUTSCHLAND BRAUCHT KEINE IMPFPFLICHT
Die Unterzeichner fordern die Bundesregierung und die Mitglieder des Deutschen Bundestages auf, jede Gesetzesinitiative zur Einführung einer Impfpflicht gegen Masern zu unterlassen und das Recht auf freie und individuelle Impfentscheidung anzuerkennen. 

BESCHEID WISSEN.........

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Die Lebensfreude vernichtet alles Böse und macht frei von aller Angst.

Hildegard von Bingen (1098-1181) Naturheilkundige,